Glasvensters

Herbert Nouwens, unser Künstler in der Ausstellung Eisen 2018, hat jetzt eine Ausstellung in der Galerie am Stall in Hude.
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Galerie am Stall

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Kloster Bredelar Bauabschnitt 12 Südflügel Ersatzbau

Die Konturen des Südflügel Ersatzbaues, so wie der Bauabschnitt 12 sachlich heißt, werden an der Baustelle erkennbar. Exakt nach Zeitplan erfolgt die Stellung der Stützen. Ebenfalls zeitplangerecht wurde die schützende Stahlbeton-Verbunddecke über den historischen Gewölben kurz vor Weihnachten 2017 fertiggestellt. So konnten die wertvollen Tonnen- und Kreuzgewölbe nach dem Abbruch der aufstehenden nicht denkmalgeschützten Aufbauten rechtzeitig vor dem Winter gesichert werden.

Eindrucksvoll werden nun die Ausmaße des neuen Gebäudes erkennbar. Als größter Raum für Kunst im Sauerland entsteht im Kloster Bredelar zwischen den Pavillonbauten ein besonderer Anziehungspunkt für die gesamte Region. Als integrierter Teil der ständigen Entwicklung des Klosters Bredelar wird dieser Raum im September für die erste Ausstellung EISEN und im nächsten Jahr für die Ausstellung GLAS zur Verfügung stehen.

EISEN stellt eine deutliche Verbindung zur Geschichte der Region und zur Geschichte des Klosters her. Diese Verbindung ist geeignet den Wert des Klosters Bredelar für die Zukunft der Region erkennbar zu machen. Aus EISEN und GLAS entsteht derzeit eine Ergänzung der vorhandenen Zeitschichten um die Schicht unserer Zeit. Ablesbarkeit und Klarheit geschichtlicher Spuren und zukünftiger Nutzungsansätze werden mit dem neuen Raum fortgeführt.
Das Kloster Bredelar geht deutlich sichtbar einer gut vorbereiteten und ständig aktiv betriebenen Weiterentwicklung entgegen. Es wird für die Region mehr und mehr zum Anziehungspunkt.

 

 

So sehen die Stahlkonstruktionen aus:

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Ein Modell des Neubaus wird erstellt. 

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Der Architekt hat großzügig, zur Ausstellung auf dem Bildschirm, einen 3D Animation angeboten. Wir freuen uns, dieses Angebot zu nehmen.

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Aber darüber hinaus haben wir eine Vorliebe für ein "Life"-Modell, denn der Raum und die Entwicklung der Skulptur in ein echtes Modell ist jedoch anders.

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(14.11.2017)

Gestern hat der Vorstand der Van den Broek-Nolte Stiftung beschlossen, eine Skulptur des Künstlers Sjoerd Buisman aus der Ausstellung Natura 2017 zu erwerben.

Es handelt sich um die Skulptur "Fractaal Werk 2013/16", auf diesem Foto zu sehen, wie es in der Ausstellung platziert wurde.

Die Skulptur ist repräsentativ für Buismans Oeuvre. Ein Werk, das sich von Phyllotaxis zu Fractal über die Spirale entwickelte.

Diese Statue besteht aus geschweißtem Stahl und ist die erste einer Auflage von drei Exemplaren.

Er ist derzeit nicht in Bredelar und wartet auf die Fertigstellung der neuen Ausstellungshalle.

 

 

 

 

Fractaal Werk 2013-16

Sjoerd Buisman

Geschweißter Stahl 291 x 95 x 95 cm

Sammlung Van den Broek-Nolte

Leihgabe zum Kloster Bredelar

 

Es geht voran im Kloster Bredelar! Die Restaurierung des Südflügels ist das nächste große Projekt des Fördervereins. Damit wird sich das „Gesicht“ der ehemaligen Klosteranlage auch an der Sauerlandstraße / B7 erheblich wandeln und verschönern. Es sind umfangreiche Maßnahmen geplant, um diesen weiteren Teil des Gebäudekomplexes für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

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08-11-2017

8. November 2017 kam dieses Foto herein, mit der folgenden Mitteilung: "Glücklicher Weise macht uns das Wetter noch keinen Strich durch die Rechnung und die Arbeiten laufen derzeit geplant weiter. Der Unterbau für die Bodenplatte der Südflügel-Halle wurde erstellt, dass sind die 3 Beton Fundamente auf den Mauern des Erdgeschosses. Innerhalb der nächsten zwei Wochen werden die Eisenträger hergestellt und wenn alles weiter nach Plan läuft können in ca. 3 Wochen die Betonarbeiten zum Errichten der Decke durchgeführt werden."

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AusstelungshalleWP2Dies wird möglich durch eine sehr großzügige Spende der van den Broek-Nolte-Stiftung in Höhe von 1,5 Millionen € aus dem Nachlass der im letzten Jahr verstorbenen Anne van den Broek-Nolte.

Anne van den Broek-Nolte – eine gebürtige Bredelarerin, die viele noch aus der Zeit des ehemaligen „Hotel Nolte“ kennen – war immer sehr mit dem Kloster verbunden und hat den Kontakt in ihre Heimat trotz des Wohnsitzes in den Niederlanden nie verloren. Kurz vor ihrem frühen Tod verfügte sie die Bereitstellung der außergewöhnlich hohen Summe für den neuen Bauabschnitt. Diese Mitteilung wurde am 07.07.2016 von ihrem Witwer Dirk van den Broek nun auch offiziell überbracht. Mit großem Dank wird der Förderverein Kloster Bredelar e.V. dieses Geld verwenden, um im Gedenken an Anne van den Broek-Nolte aus dem maroden Gebäudeteil einen nutzbaren und ansehnlichen „neuen Südflügel“ entstehen zu lassen. Hierbei soll vor allem Wert auf eine sensible Mischung aus erhaltenswerten und modernen Anteilen gelegt werden.

Für den Umbau wurde eigens eine Gesellschaft gegründet: die Kloster Bredelar Bau gGmbH und erste konkrete Pläne – die viel versprechen - gibt es schon. Auf dem Sockelgeschoss des ehemaligen Südflügels wurden nach dem zweiten Weltkrieg  eingeschossige Aufbauten errichtet. Diese Aufbauten stehen nicht unter Denkmalschutz und belasten durch ihre Konstruktionspfeiler die noch vorhandenen Kreuzgewölbe.
Erfreulicherweise hat sich das bauzeitliche Sockelgeschoss des Südflügels mit seinen Kreuzgewölbekonstruktionen vollständig erhalten und soll seinen alten Glanz wieder bekommen. Es ist geplant, die Aufbauten der Nachkriegszeit zu entfernen und durch eine Ausstellungshalle in Stahlglaskonstruktion zu ersetzen.
Bevor der Abbruch der bestehenden Gebäude erfolgen kann, werden zunächst die angrenzenden Pavillonwandflächen, Kreuzgangenden und Bodenflächen freigelegt.
Erwartet werden hier spannende Hinweise auf das Niveau und die Gestaltung der ehemaligen Eingangshalle sowie die Höhenlage des Kreuzganges im ersten Geschoss. Die weitere Planung wird sich an den Ergebnissen der Bauforschung orientieren,  um die wertvolle Bausubstanz des Südflügels zu erhalten und sichtbar zu machen.

Es ist und bleibt also spannend im Kloster Bredelar. Der Förderverein freut sich sehr auf das weitere Projekt, das einen großen Meilenstein in der Restaurierung der ehemaligen Klosteranlage / Theodorshütte setzen wird. Der geplante Baubeginn ist Mitte 2017, die neue Ausstellungshalle mit den beeindruckenden Maßen von 36 m Länge x 15 m Breite und 9,30 m Höhe soll im Mai 2018 fertig sein.

AusstelungshalleWP1v.L.: Luzia Stuhldreier und Andreas Hesse (Vorstand Förderverein Kloster Bredelar e.V. und Bau gGmbH), Eckhard Lohmann (Architekt), Anne Degenhardt (Vorsitzende des Fördervereins), Dirk van den Broek, Marita Veith (Geschäftsführerin Begegnungs- und Kulturzentrum Kloster Bredelar) und Markus Pape (Vorstand Förderverein) vor dem Südflügel in seinem heutigen Zustand. Foto: Bettina Mander

 

Am Sonntag, den 21. Juni 2015, wurde während eines kleinen Festaktes die Skulptur „Stier“ des Madfelder Bildhauers Boris Sprenger dem Kloster Bredelar als Dauerleihgabe übergeben.

Diese Skulptur, die ganz einfach den Titel „Stier“ trägt, ist die erste Skulptur im zukünftigen Skulpturenzentrum Kloster Bredelar, einem deutsch-niederländischen Kooperationsprojekt auf Initiative der Stiftung Van den Broek-Nolte.